Großeinsatz bei der Erneuerung der Zillertalleitung – Stromversorgung trotz Leitungsabschaltungen gesichert

Beim Ersatzneubau der 110-kV-Leitung in das Zillertal und von Jenbach bis Kramsach stehen die größten technischen Herausforderungen kurz bevor. Bis zu hundert Monteure der Leitungsbaufirmen und der TIWAG-Netz AG werden am 9. und 10. Mai sowie am folgenden Wochenende im Einsatz sein, um an besonders schwierigen Stellen die Seile auf die neuen Masten zu legen.

Projektleiter Ing. Harald Ullrich von der TIWAG-Netz AG erläutert, warum gerade an den Wochenenden intensiv gearbeitet wird: "Wir müssen an einigen Stellen bestehende Hochspannungsleitungen queren. Dazu werden diese abgeschaltet und die Versorgung wird in dieser Zeit von anderen Leitungen aus dem 25-kV-Netz übernommen. Das funktioniert am besten am Wochenende, wenn weniger Strom gebraucht wird. Wir brauchen auch Abschaltungen der ÖBB, die lange im Vorhinein geplant werden müssen."

Neben den Monteuren der Leitungsbaufirmen sind auch die Mitarbeiter der TIWAG-Netz AG im Großeinsatz. Ing. Harald Ullrich dazu: "Wir arbeiten mit der vollen Stärke am Wochenende, um die Arbeiten bestmöglich zu unterstützen und einen sicheren Netzbetrieb zu gewährleisten. Für unsere Kunden soll während der Arbeiten kein Unterschied in der Stromversorgung bemerkbar sein."

Mit den neuen 110-kV-Leitungen in das Zillertal und von Jenbach nach Kramsach werden 80 Jahre alte Leitungen ersetzt. Durch eine Optimierung der Trassenführung kann die Anzahl der Masten um 30 % und die Leitungslänge von 35 auf 30 km reduziert werden.

Rückfragehinweis:

TIWAG-Netz AG
Projektleiter Ing. Harald Ullrich
0699/12561353

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