Investition in die Versorgungssicherheit im Iseltal: Neuerrichtung Umspannwerk Kalserbach

In Erfüllung unserer Aufgabe, für Tirol ein hochverfügbares, qualitativ hochwertiges und kostengünstiges Stromnetz zur Verfügung zu stellen, haben wir schon vor einiger Zeit für die Versorgung des Osttiroler Iseltales ein umfassendes Netzkonzept ausgearbeitet.

Die zentralen Punkte dieses Konzeptes sind die Errichtung einer weiteren Netzabstützung zum Übertragungsnetz (Umspannwerk Landschütz im Gemeindegebiet Matrei i.O.), die Neuerrichtung des Umspannwerkes Kalserbach und in weiterer Folge die Sanierung der 110 kV-Leitung Umspannwerk Lienz – Umspannwerk Gruben.

Als ersten Schritt haben wir im September 2015 mit der Neuerrichtung des bestehenden Umspannwerkes Kalserbach begonnen. Bei diesem Vorhaben werden insgesamt ca. 8,7 Mio. EUR für ein zukunftsfähiges Stromnetz zur sicheren Versorgung der Verbraucher und für eine leistungsfähige Aufnahme von regional erzeugtem Strom investiert.

Das bestehende Umspannwerk Kalserbach ist als Freiluftschaltanlage ausgeführt. Die Neuerrichtung ist als Innenraumschaltanlage geplant. Es wird zunächst das neue Betriebsgebäude errichtet, in welches später die Schaltanlagen eingebaut werden. Nach ca. 14 Monaten Bauzeit wird die 25(30) kV-Schaltanlage in Betrieb gehen können.

In der zweiten Bauphase wird die 110 kV-Anlage erneuert werden. Hierfür ist die vorausgehende Realisierung und Inbetriebnahme des Umspannwerkes Landschütz notwendig. Die bestehende 110 kV-Anlage wird bis zur Fertigstellung der neuen Anlage in Betrieb bleiben und kann im Anschluss daran demontiert werden.

 

ZEITPLAN:

September 2015 Baubeginn
2. Quartal 2016 Fertigstellung Hochbau
November 2016 Betriebsaufnahme der neuen 25 kV-Schaltanlage
ca. 2018/2019 Errichtung der neuen 110 kV-Schaltanlage

 

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