Mittelspannungsverkabelung und Tausch von Transformatorstationen im Zillertal

Im Zuge von Inspektionsarbeiten durch die TINETZ-Stromnetz Tirol AG wurde festgestellt, dass die Holzmaststation Schlitters/Brettfalltunnel (Baujahr 1969) sowie die Holzmaststation Strass/Astholz (Baujahr 1978) aus Altersgründen durch Betonfertigteilstationen ersetzt werden müssen.

Bei der Planung der Instandhaltungsarbeiten durch die TINETZ wurde die teilweise Verkabelung der Freileitung von Jenbach bis Fügen als beste Variante festgelegt. Durch die Verkabelung des 4 km langen Teilstücks von Schlitters bis Strass, wurde es zusätzlich möglich, die Umspannstation Strass/Schaltstelle aufzulassen.

Gemeinsam mit der Verkabelung dieses Teilstückes, werden die beiden ebenfalls veralteten Stichleitungen zu den Transformatorstationen Seehüter und Astholz betriebsbedingt von Freileitung auf Erdkabel umgestellt.

Sofern es die Bodenbeschaffenheiten zulassen, werden die Verkabelungsarbeiten mit Hilfe eines Kabelpflugs durchgeführt. Bei dieser Art der Verkabelung wird das Mittelspannungskabel von einem rund 30 Tonnen schweren Spezialgerät direkt in den Erdboden in einer Tiefe von 80 Zentimetern eingepflügt. Die Arbeiten können dabei sehr rasch durchgeführt werden und die Oberflächenbeschädigung ist bei dieser Art der Kabelverlegung sehr gering.

Mit dem Abschluss der Verkabelungsarbeiten und der Inbetriebnahme des neuen Mittelspannungskabels im Zillertal wird bis Ende Mai gerechnet.

 

Video Kabelpflugarbeiten (YOU TUBE)

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