Montage des Störmastgestänges durch die TINETZ im Rahmen der Landeskatastrophenschutzübung 2014

Die Gewährleistung einer sicheren und hochverfügbaren Stromversorgung ist eines der strategischen Ziele der TINETZ-Stromnetz Tirol AG als größtem Tiroler Verteilernetzbetreiber mit 180.000 Kundinnen und Kunden und über 220.000 Entnahmepunkten. Daher beteiligt sich die TINETZ an den jährlichen Katastrophenschutzübungen des Landes, der Bezirke und auch des Militärkommandos Tirol - so auch heuer am 13. Juni 2014 im Gemeindegebiet von Absam. Geübt wird vor allem die konstruktive und organisatorische Verbesserung der Arbeitsabläufe und der Zusammenarbeit mit allen beteiligten Einheiten.

Die im Übungsszenario angenommenen Mastbeschädigungen an der 220 kV-Versorgungsleitung Thaur - Strass führen zu einem kritischen Netzzustand, aufgrund dessen die Stabilität des österreichischen Verbundnetzes beeinträchtigt ist.

Die TINETZ aktivierte aus diesem Grunde am Donnerstag, den 12.06.2014, ihren Krisenstab und entsendet einen Vertreter in die Landeseinsatzleitung in Innsbruck. Am Freitag, dem 13.06.2014, wurde die 220 kV-Störstelle im Gemeindegebiet von Absam, durch das Störmastgestänge der TINETZ überbrückt und behoben. Monteure der TINETZ errichteten südlich des Sportplatzes in Absam einen Portalmast sowie zwei Mastkerzen, welche als Mastprovisorium dienen.

Bei schwierigen Geländeverhältnissen wird zur Montage von Mastkerzen die Unterstützung durch einen Black-Hawk-Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres angefordert, so auch dieses Mal. Dieser flog die bis zu 4000 kg schweren Mastteile punktgenau zum Zusammenfügen zu den TINETZ-Monteuren.

Zur Absicherung der Baustelle sowie des Flug- bzw. Landebereiches des Hubschraubers wurden Assistenzleistungen des Österreichischen Bundesheeres, der Landespolizeidirektion Tirol sowie Unterstützung durch das Rotes Kreuz Hall und die Freiwillige Feuerwehr Absam abgerufen. Die Mitarbeiter der Gemeinde Absam unterstützten die Mannschaft ebenso wie die ortsansässigen Bäuerinnen, welche für das leibliche Wohl der eingesetzten Mannschaften sorgten.

Da die Überbrückung einer Schadensstelle dieses Ausmaßes mit dem Störmastgestänge im Realeinsatz drei bis fünf Tage benötigt, werden im Rahmen der Übung die notwendigen Vorarbeiten für den Aufbau (Anlieferung des Gestänges, Vormontage etc.) bereits Tage zuvor erledigt. Die Demontage sowie der Abtransport des Gestänges durch die TINETZ erfolgen nach Abschluss der Übung.

 

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