Sturmschäden

Spektakuläre Reparaturarbeiten wurden von TIWAG-Netz Mitarbeitern souverän gemeistert

Spektakuläre Reparaturarbeiten wurden von TIWAG-Netz-Mitarbeitern souverän gemeistert.

Nach dem Abschluss von aufwändigen und zugleich spektakulären Reparaturarbeiten konnte die TIWAG-Netz AG am 15. September 2006 ihre 110 kV-Leitung zwischen Kirchbichl und Ellmau wieder in Betrieb nehmen.

Ein starkes Unwetter ließ am 28. Juni einen Baum in die Leiterseile stürzen und beschädigte vier angrenzende Masten schwer. Mitarbeiter der TIWAG-Netz AG mussten die Leitung Kirchbichl-Ellmau sofort abschalten, das Umspannwerk Ellmau war damit nur mehr einseitig über die Brixentalleitung versorgt.

Umfangreiche Montagearbeiten

"Dieser Schaden hatte umfangreiche und komplizierte Montagearbeiten zur Folge. Als erster Schritt wurde eine provisorische Telekomverbindung auf einer neuen Trasse aufgebaut, um die Telekomübertragung für unsere Kunden während der Reparaturarbeiten zu gewährleisten. Aufgrund des unwegsamen Geländes mussten wir für die Demontage der beschädigten Masten und Seile einen schweren Transporthubschrauber einsetzen. Die Reparatur erforderte auch Baumschlägerungen in Abstimmung mit der zuständigen Forstbehörde. Diese konnten nur aufgrund der bereitwilligen Unterstützung durch die betroffenen Grundeigentümer und den Maschinenring so rasch abgewickelt werden ", schildert DI Franz Hairer, Vorstandsdirektor der TIWAG-Netz AG.

Störung blieb bei Kunden unbemerkt

"Für die Kunden der TIWAG-Netz AG kam es aufgrund der raschen Reaktion unserer Mitarbeiter und aufgrund der vorhandenen Ringleitung, die den Großraum Kitzbühel von zwei Seiten mit Strom versorgt, zu keiner Versorgungsunterbrechung ", betont Netz AG-Vorstand Dr. Erich Entstrasser.

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