Wintereinbruch am 11. Oktober fordert die Mitarbeiter der TINETZ-Stromnetz Tirol AG

Aufgrund der eindringlichen Wetterwarnungen wurde bereits am Donnerstag, den 10. Oktober, der übliche Bereitschaftsdienst der TINETZ-Stromnetz Tirol AG auf das Dreifache verstärkt. Der intensive Schneefall beginnend in den Abendstunden des 10. Oktober, und dessen Auswirkungen, übertrafen jedoch die schlimmsten Befürchtungen.

Durch die jahreszeitlich verfrühten und untypisch starken Schneefälle auf belaubte Bäume - ohne Stabilität durch den noch nicht gefrorenen Boden - folgten hunderte Baumstürze, welche nicht nur Verkehrswege und Menschen gefährdeten, sondern auch zu zahlreichen Beschädigungen an unseren Stromleitungen führten.

Die Mitarbeiter der TINETZ rückten erstmals knapp nach 21 Uhr am 10. Oktober zur Reparatur der beschädigten Stromleitungen aus. Aufgrund der langanhaltenden schlechten Witterungsverhältnisse konnten die letzten Beschädigungen erst am 12. Oktober gegen 16 Uhr repariert werden.

Um die 55.000 betroffenen Haushalte so rasch als möglich wieder mit Strom zu versorgen, waren 150 Mitarbeiter der TINETZ Tag und Nacht im Einsatz. Im Durchschnitt waren die betroffenen Kundinnen und Kunden der TINETZ dennoch rd. 3 Stunden ohne elektrische Stromversorgung. Einzelne neuralgische Versorgungspunkte konnten erst nach rd. 30 Stunden wieder elektrisch versorgt werden. Hierbei handelte es sich um Leitungsabschnitte, welche aufgrund von Hangrutschungen und Steinschlägen nicht erreicht werden konnten, ohne Leben und Gesundheit des Montagepersonals zu gefährden.

Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten und danken unseren Kundinnen und Kunden für das Verständnis und die zahlreichen zweckdienlichen Störungshinweise.

Wir versichern Ihnen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TINETZ auch weiterhin daran arbeiten, unseren Kundinnen und Kunden eine sichere und zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten.

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