110kV-Leitung Kramsach-Kirchbichl – Die Bauarbeiten schreiten voran

THAUR (05.11.2021). Aktuell herrscht rege Tätigkeit in der Gemeinde Breitenbach beim Neubau der 110 kV-Leitung von Kramsach nach Kirchbichl.

Der Leitungsabschnitt von Kirchbichl über Angath, Langkampfen, Mariastein und Unterangerberg bis an die Gemeindegrenze von Breitenbach am Inn wurde bereits in den Jahren 2018 bis 2019 errichtet. 
Der Teilabschnitt zwischen dem Umspannwerk Kramsach und Breitenbach befindet sich aktuell in Genehmigung. Mit dem Bau wird voraussichtlich 2023 begonnen. Die Fertigstellung dieses letzten Teils der Leitung von Kramsach nach Kirchbichl und Kundl ist 2024 geplant.

Zum Zeitpunkt des Projektstarts wies die 110 kV-Leitung zwischen dem Umspannwerk Kramsach und dem Umspannwerk Kirchbichl eine Nutzungsdauer von ca. 80 Jahren auf.  Daraus ergab sich die Notwendigkeit, die Leitung entsprechend den langfristigen betrieblichen Anforderungen zu erneuern, um auch zukünftig den sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb für die betreffende Region sicherstellen zu können. 
Die Projektplanung war vorrangig auf das Ziel der Erhöhung der Versorgungssicherheit der Region ausgerichtet worden. Zugleich war man aber im Zuge der Trassenplanung auch bestrebt, den im Laufe der Zeit veränderten raumordnerischen Belangen entsprechend Rechnung zu tragen. Dementsprechend verläuft die zukünftige Leitung größtenteils weit außerhalb des Siedlungsraumes, in den Hanglagen des Inntales teilweise parallel zur bestehenden 220 kV-Leitung Kirchbichl-Strass. Mit dem aktuell größten Vorhaben im Hochspanungsnetz wird jene Leitungsertüchtigung fortgesetzt, die auf dem Abschnitt zwischen UW Jenbach und UW Kramsach bereits im Rahmen des Projektes „110 kV-Zillertalleitung“ im Jahre 2009 umgesetzt wurde.
 

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