Kampf gegen die Schneemassen

THAUR (11.12.2020). Der heftige Wintereinbruch in weiten Teilen Nord- und Osttirols am zweiten Adventwochenende stellte auch die Einsatzkräfte der TINETZ vor große Herausforderungen.

Besonders betroffen waren der Bezirk Osttirol sowie das hintere Ötztal. Weitere Ausfälle - vor allem in der Brennergegend - konnten durch das schnelle Handeln der TINETZ-Monteure wieder rasch behoben werden. Geschäftsführer Thomas Rieder: „Längere Ausfälle konnten aufgrund unserer Verkabelungsoffensive sowie intensiver Ausholzungen entlang der wichtigen Leitungstrassen vermieden werden. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es bei diesen außerordentlichen Wetterbedingungen aber nicht.“

In Osttirol waren einige Bereiche aufgrund von Straßensperren und akuter Lawinengefahr nicht erreichbar. Auch kam es durch umstürzende Bäume immer wieder zu Unterbrechungen der Stromversorgung. In Summe waren tirolweit 5.000 Netzkunden von den Ausfällen betroffen und bis zu 220 TINETZ-Mitarbeiter - unterstützt durch Netz-Kollegen aus Kärnten, Salzburg, Oberösterreich und Vorarlberg - mit der Absicherung und Wiederherstellung der Stromversorgung beschäftigt. Dabei wurden über 11.000 Einsatzstunden geleistet. TINETZ-Geschäftsführer Thomas Trattler betont: „Durch unsere in den jeweiligen Regionen stationierten Einsatzteams können wir sehr schnell vor Ort sein. Die außergewöhnlichen Schneemassen in Verbindung mit der hohen Lawinengefahr waren jedoch auch für das Netz und unsere Mitarbeiter extrem fordernd.“

 

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