Neuer Zeitplan für TINETZ-Umspannwerk in Fiss

THAUR (27.05.2020). Eine intensive Planungs- und Genehmigungsphase sowie der coronabedingte, österreichweite Baustellenstopp führen nun zu einer weiteren Verzögerung des geplanten Umspannwerks in Fiss.

Ursprünglich hätte die neue Anlage noch vor Weihnachten 2020 in Betrieb gehen sollen. „Der Zeitplan war bislang schon sehr ambitioniert. Der Ausfall im März kann jedoch nicht mehr aufgeholt werden“, bedauert Projektleiter Johannes Lammel. Vergangene Woche wurden die betroffenen Gemeinden am Sonnenplateau informiert.

Der neue Zeitplan sieht eine Fertigstellung und Inbetriebnahme im Februar 2021 vor. „Aber auch dieser Termin ist nur realistisch, wenn das Wetter die notwendigen Arbeiten an der Freileitung in den Wintermonaten erlaubt und auch Arbeiten in den Bauverbotszeiten möglich sind“, ergänzt der TINETZ-Projektleiter. Seit Anfang April ist die Baustelle für das Umspannwerk wieder in Vollbetrieb. Bis Mitte Juni werden auch die noch fehlenden behördlichen Genehmigungen für die 110-kV-Leitungsanbindung erwartet.

Die TINETZ investiert über elf Mio. Euro ins Umspannwerk inklusive der notwendigen Leitungsanbindungen ans bestehende Mittelspannungsnetz am Sonnenplateau sowie an die bestehende 110-kV-Verbindung im Tal. „Insgesamt wird die Versorgungssicherheit der Gemeinden Ladis, Fiss und Serfaus mit diesem Projekt nachhaltig gestärkt“, betont TINETZ-Geschäftsführer Thomas Rieder und ersucht zugleich um Verständnis: „Wir werden weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, die neuen Anlagen so rasch wie möglich in Betrieb zu nehmen. Nach der Fertigstellung wird es jedenfalls keine Leistungsbeschränkungen für Erweiterungen und Neuanschlüsse mehr geben.“

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