Neues Umspannwerk in Fiss

FISS (20.12.2021). Knapp 20 Monate nach Baustart ist zuletzt das neue Umspannwerk Fiss ans Netz gegangen.

Lokalaugenschein im fertiggestellten Umspannwerk Fiss: LH-Stv. Josef Geisler mit den TINETZ-Geschäftsführern Thomas Rieder und Thomas Trattler, den beteiligten Bürgermeistern Paul Greiter, Markus Pale, Florian Klotz und Elmar Handle sowie den Projektverantwortlichen.

Die TINETZ hat über zwölf Mio. Euro investiert. Durch die neue Infrastruktur kann die Versorgungssicherheit der drei Gemeinden am Sonnenplateau wesentlich erhöht werden. Auch für die wirtschaftliche Entwicklung ist die Region jetzt optimal gerüstet.

Nach umfangreichen Planungs- und Genehmigungsverfahren konnten im März 2020 die Bagger auffahren. Die Trassenführung zur Anbindung des Umspannwerks erfolgt über die neue 110-kV-Leitungseinschleifung in den bestehenden Freileitungszug zwischen Prutz und Tobadill. Über die beiden Transformatoren im Umspannwerk wird die Spannung auf die für das Mittelspannungsnetz benötigte Spannung umgewandelt. Die 110-kV-Schaltanlage und die Mittelspannungsschaltanlage wurden platzsparend als gasisolierte Innenraumanlage in das neue Gebäude integriert. Für die 1.900 Meter lange Verbindungsleitung mussten insgesamt sieben Maste errichtet werden. „Eine möglichst flächenschonende Umsetzung für den Erhalt des Landschaftsbilds war uns dabei sehr wichtig“, betont TINETZ-Projektleiter Johannes Lammel.

Das Versorgungsgebiet des neuen Umspannwerks umfasst im Wesentlichen die Gemeinden Fiss, Ladis und Serfaus mit derzeit ca. 1.100 Netzanschlüssen. Im Bezirk Landeck betreibt die TINETZ nun fünf ihrer 48 Umspannwerke sowie 1.400 Kilometer Leitungsnetz.

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