TINETZ investiert 100 Mio. Euro in sichere Stromversorgung

THAUR (02.07.2019). Die Stromversorgung in Tirol gehört zu den sichersten und stabilsten in Europa.

Auch 2019 steckt die TINETZ wieder rund 100 Mio. Euro in den Ausbau der Versorgungssicherheit. Fortgesetzt wird die Erneuerung der Stromleitungen im Unterland sowie Richtung Brenner. Die Ausbauarbeiten am Standort Vill werden im Laufe des Frühjahrs abgeschlossen. Hier wurde ein zusätzlicher 220/110-kV-Hauptumspanner installiert.


Die Verdoppelung der Leistungskapazität ist eine wichtige Voraussetzung für eine sichere Stromversorgung des Wipptals und dem Brenner Basistunnel, der 2026 in Betrieb gehen soll. Bis dahin wird von der TINETZ auch die bestehende 110-kV-Leitung erneuert.


Auch im Unterland muss die 110-kV-Leitung zwischen Kramsach und Kirchbichl nach fast 80-jähriger Nutzung komplett ausgetauscht werden. Davon betroffen sind insgesamt 120 Maste auf einer Länge von 26 Kilometern. Mit dem Gesamtprojekt ist zugleich eine großräumige Umfahrung von Wohngebieten vorgesehen.


Der erste Abschnitt umfasst die Gemeindegebiete von Kirchbichl, Angath, Langkampfen, Mariastein und Angerberg und wurde im Jahr 2018 bereits errichtet. Heuer und nächstes Jahr sollen die Abschnitte nach Breitenbach bzw. Kramsach folgen. Die Fertigstellung ist bis 2021 geplant. Die TINETZ investiert rund 30 Mio. Euro.


Der Rollout für die Einführung der neuen, intelligenten Stromzähler beginnt aus heutiger Sicht aufgrund von umfangreichen, sicherheitstechnischen Abstimmungen und Tests mit den Geräteherstellern und Systemlieferanten ab Ende 2019. Insgesamt müssen im Versorgungsgebiet der TINETZ rund 235.000 Geräte getauscht werden.

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