TINETZ rüstet für nächsten Rekordwinter in Osttirol

LIENZ (13.10.2021). Planmäßig voran gehen die Arbeiten für die Wiederherstellung und Verbesserung des Stromnetzes nach den massiven Niederschlägen im letzten Winter.

Dabei werden von den TINETZ-Monteuren in Abstimmung mit den Gemeinden störungsanfällige Freileitungen verkabelt sowie ferngesteuerte Ortsnetzstationen errichtet. Zuletzt wurde die 30-kV-Freileitung im Bereich Kartitscher Sattel unter die Erde verlegt. Zum Einsatz kam modernste Verlegepflugtechnik einer österreichischen Spezialfirma.

Dabei wurde in einem Teilbereich das Mittelspannungskabel entlang der Gailtalstraße auf einer Länge von 2,3 Kilometern verlegt. Der Kabelpflug öffnet den Boden und gleichzeitig mit dem Verlegen werden mittels mehrerer Sensoren sowohl Kabellage als auch Verlegetiefe dokumentiert. „Der Vorteil dieser Anwendung ist die schnelle Umsetzung sowie die genaue Dokumentation“, erklärt Netzmeister Johann Fronthaler. Die Verkabelung war auf diese Weise in nur zwei Tagen erledigt. 

Größere Mittelspannungsprojekte wurden auch im Virgental, Defereggental und Kalsertal umgesetzt und in Betrieb genommen. Weitere Baumaßnahmen im Lesach- und Villgratental sind aktuell in Umsetzung und sollen noch dieses Jahr in Betrieb gehen. Im Niederspannungsnetz wurde bereits ein Großteil der knapp 50 geplanten Maßnahmen wiederhergestellt. Dabei wurden auch Verbesserungen erzielt, indem Freileitungen durch ISO-Leitungen ersetzt oder Verkabelungsprojekte umgesetzt wurden.

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