TINETZ zieht erste Zwischenbilanz nach Wintereinbruch

THAUR (13.11.2019). Über 70 Mitarbeiter der TINETZ stehen derzeit in Folge der anhaltenden Schneefälle im Dauereinsatz.

Neben großflächigen Stromausfällen im Bezirk Osttirol kamen im Laufe des Tages weitere Einsatzgebiete im Wipptal und Stubaital dazu. Derzeit werden aus neun Gemeinden Unterbrechungen bei der Stromversorgung gemeldet (https://www.tinetz.at/kundenservice/online-dienste/versorgungsunterbrechungen). Dabei mussten rund 30 Störungen an Mittel- und Hochspannungsleitungen behoben werden.

„Tirolweit waren in den letzten 24 Stunden rund 250 unserer Stationen mit insgesamt 10.600 Netzkunden betroffen, viele davon allerdings nur kurzzeitig“, berichtet TINETZ-Geschäftsführer Thomas Rieder. Vor allem in Osttirol konnten einige Orte und Weiler aufgrund der hohen Lawinengefahr zunächst nicht erreicht werden. Derzeit gibt es noch in den Gemeinden Untertilliach, Obertilliach, Innervillgraten, Außervillgraten, Tristach, Anras, Kartitsch, Leisach und Sillian rund 1.800 unversorgte Haushalte. Rieder: „Sobald es die Sicherheit zulässt, werden die Mitarbeiter der TINETZ auch diese Störungen in Angriff nehmen.“

Aktuell zeichnet sich eine leichte Entspannung der Wetterlage ab. Der Einsatz von Hubschraubern wurde mit den Behörden bereits abgestimmt und diese werden starten, sobald es die Witterung es zulässt. „Unsere Trupps werden auch in den nächsten Tagen damit beschäftigt sein, provisorisch reparierte Fehlerstellen zur Gänze instand zu setzen und für alle Anlagen wieder den Normalbetrieb sicher zu stellen. Darüber hinaus bleiben wir in erhöhter Alarmbereitschaft, zumal für das Wochenende wieder neue Schneemengen angekündigt wurden“, so TINETZ-Geschäftsführer Thomas Trattler.


Für weitere Auskünfte:
TINETZ-Tiroler Netze GmbH
DI Thomas Rieder, MBA
Mag Thomas Trattler, MBA
Geschäftsführer
Tel. 050708-26271

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