Wiederherstellungsarbeiten laufen auf Hochtouren

THAUR (19.11.2019). Nach den massiven Schneefällen in Ost- und Nordtirol haben die Wiederherstellungsarbeiten für eine flächendeckende Stromversorgung begonnen.

Über 150 Mitarbeiter der TINETZ stehen derzeit im Einsatz. Unterstützt werden sie dabei von Fremdfirmen sowie der Netzbetreiber in Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. „In Summe waren zwischenzeitlich 553 unserer Stationen in über 40 Gemeinden mit insgesamt 27.900 Netzkunden betroffen“, zieht TINETZ-Geschäftsführer Thomas Rieder eine vorläufige Zwischenbilanz. Aktuell sind noch 62 Trafostationen in elf Gemeinden mit rund 1.040 Kunden in Bezirk Osttirol unversorgt: https://www.tinetz.at/kundenservice/online-dienste/versorgungsunterbrechungen.

Dabei gibt es immer noch Bereiche, in welchen auf Grund der Sperren noch nicht einmal die Lage vor Ort erkundet werden konnte. Betroffen davon sind Teile des Lesachtales, des Vilgratentales, des Defreggentales, des Tauerntales, des Kalser Ködnitztales, des Virgentales und Seitentäler des Drautales. „Unsere Monteure arbeiten sich für die Wiederherstellung der vielzähligen Störstellen von den Hauptleitungen in den Haupttälern aus vor. Wo es möglich ist, haben wir alle verfügbaren Notstromaggregate in betroffene Ortszentren gebracht, die weiterhin noch unversorgt sind“, erklärt TINETZ-Geschäftsführer Thomas Trattler.

Die Behebungsarbeiten werden voraussichtlich bis kommende Woche andauern, rechnen die TINETZ-Verantwortlichen: „Wir danken unseren Kunden und den Bürgermeistern in den betroffenen Gemeinden für das aufgebrachte Verständnis und ihre Unterstützung für unsere unermüdlichen Trupps vor Ort. Vor allem gilt der Dank auch der Bezirkshauptfrau und ihrem Team für die professionelle Arbeit im Einsatzstab.“

Wichtiger Hinweis: Sollte in Kundenanlagen kein Strom vorhanden sein, obwohl die Gemeinde bereits versorgt ist, ersucht die TINETZ um Rückmeldung unter der Störungshotline 050708 123.

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