Datenblatt Ladeeinrichtungen

Elektromobilität und Ladeinfrastruktur

Die Elektromobilität in Österreich nimmt langsam aber sicher an Fahrt auf. Nicht zuletzt durch Investitionsförderung bei der Anschaffung von E-Fahrzeugen, zahlreichen Begünstigungen wie dem Entfall der motorbezogenen Versicherungssteuer, Vorsteuerabzugsfähigkeit, Entfall der Sachbezugsversteuerung, Parkbegünstigungen in Städten, geringe Wartungskosten und vielen weiteren Vorteilen wird für immer mehr Privatpersonen und Unternehmen die Anschaffung eines Elektroautos zur wirtschaftlichen Alternative. Diese Entwicklung der „Verkehrswende“ bietet ein großes Potenzial, um energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen und zusätzlich die Ressourcenabhängigkeiten zu verringern. Dies wird auch entsprechend von den österreichischen Verteilernetzbetreibern mitgetragen.

Elektromobilität ist für die Stromnetze eine Herausforderung. Die Ladeleistungen von Elektromobilen betragen ein Vielfaches der derzeit üblicherweise an Hausanschlüssen erforderlichen Leistungen. Durch die langen Ladedauern von mehreren Stunden, tritt eine hohe Gleichzeitigkeit des Leistungsbedarfs im Netz auf, wodurch eine wesentlich stärkere Belastung der Verteilernetze entsteht. Bestehende Niederspannungsnetze stoßen ohne Maßnahmen schnell an Ihre Grenzen. Mit „netzfreundlicher“ Ladung mit niedriger Leistung, intelligenter Ladeleistungssteuerung oder Laden aus Batteriespeichern kann der Ausbaubedarf im Niederspannungsnetz reduziert werden.

Zur Wahrung der Versorgungsqualität bitten wir unsere Netzkunden Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit Bemessungsleistungen ≥ 3,6 kVA anzumelden. Dies gilt auch für Mode-2-Ladekabel (ICCB, in-cable control box). Für den Anschluss dieser Ladeeinrichtungen, bitten wir Sie das Datenblatt auszufüllen und der Netzzugangsanfrage beizulegen:

» Datenblatt „Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge“

 

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