Ausgangssituation
Im Zuge steigender Lastanforderungen im Netzbereich des Umspannwerks bzw. Kraftwerks Kirchbichl sowie der geplanten Baustromversorgung für das Tunnelbauprojekt „TBM Angerbergertunnel“ mit einer Leistung von 14 MW ist die Errichtung eines neuen 110/25(30)-kV-Umspanners im UW Kirchbichl erforderlich.
Für den Anschluss des neuen Transformators sind folgende bauliche Maßnahmen vorgesehen:
- Errichtung eines zusätzlichen 110-kV-Schaltfeldes, um die Einbindung in das bestehende Hochspannungsnetz sicherzustellen.
- Austausch der bestehenden 25(30)-kV-Schaltanlage, um den gestiegenen technischen Anforderungen und der erhöhten Anschlussleistung gerecht zu werden.
Auswirkungen auf die Netzanschlusskapazitäten
- Die Maßnahme führt zu einer Erhöhung der verfügbaren Anschlusskapazität um 40 MVA, wodurch zusätzliche Verbraucher und Einspeiser versorgt bzw. integriert werden können.
- Gleichzeitig wird die [n-1]-Sicherheit im Netzbereich des UW/KW Kirchbichl deutlich verbessert, was die Versorgungssicherheit bei Ausfall einzelner Betriebsmittel erhöht.
Auswirkungen auf vor- und nachgelagerte sowie benachbarte Netzbereiche
- Die Erhöhung der [n-1]-sicheren Kapazität wirkt sich positiv auf die Netzstabilität in angrenzenden Netzbereichen aus.
- Insbesondere die Versorgungssicherheit im regionalen Umfeld des UW/KW Kirchbichl wird gestärkt, was auch zukünftige Netzausbauprojekte unterstützt.
Elektrische und magnetische Felder
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Leitfaden elektrische und magnetische Felder