Sonnenstrom ist besonders wertvoll, wenn er zeitnah selbst genutzt wird. Mit der richtigen Planung, einem passenden Speicher und dem Sommer-Nieder-Arbeitspreis (SNAP) können Sie Ihren Eigenverbrauch erhöhen, Kosten senken und gleichzeitig das Stromnetz entlasten.

Sonnenstrom dann nutzen, wenn er entsteht

4 Schritte, um Sonnenstrom besser zu nutzen

PV-Anlage passend planen

Eine gute Planung zahlt sich langfristig aus.

  • Nicht nur nach Dachfläche, sondern nach Verbrauchsprofil planen
  • Künftige Verbraucher mitdenken (Wärmepumpe, E-Auto, Klima etc.)
  • Speicher und Energiemanagement von Anfang an mitdenken
  • Netzanschluss frühzeitig klären
  • Erweiterungen sauber planen

Wenden Sie sich für eine unabhängige Beratung an die Energieagentur Tirol.

PV-Strom richtig nutzen

PV-Strom bringt am meisten, wenn er möglichst direkt im eigenen
Haushalt oder Betrieb genutzt wird.

  • Geräte wie Waschmaschine, Geschirrspüler, Wärmepumpe, Boiler oder E-Auto möglichst in sonnenreiche Zeiten verschieben
  • Verbrauch nicht nur abends, sondern bewusst auch tagsüber planen
  • Energiemanagementsysteme oder Zeitschaltfunktionen nutzen
  • Verbrauchsdaten regelmäßig im Netzkundenportal prüfen
Speicher sinnvoll einsetzen

Speichern Sie mittags erzeugten Sonnenstrom für den
Abend und die Nacht.

  • Speicher passend zu Anlage, Verbrauch und Nutzungsverhalten auswählen
  • Erhöht den Eigenverbrauch deutlich
  • Entlastet das Netz durch gezielte Nutzung von Überschüssen
SNAP einfach erklärt

Der Sommer-Nieder-Arbeitspreis (SNAP) belohnt
Stromverbrauch in Zeiten hoher Sonnenstrom-Erzeugung.

  • Von April bis September
  • Täglich von 10 bis 16 Uhr
  • Rund 20 % reduzierter Arbeitspreis
  • Voraussetzungen: Smart Meter & aktivierte Viertelstundenenergiewerte