Ausgangssituation
Die bestehenden Schaltanlagen im Umspannwerk Ötztal werden altersbedingt erneuert. Ziel des Projekts ist es, die technische Infrastruktur des Umspannwerks auf einen modernen Stand zu bringen und die Voraussetzungen für die zukünftige Weiterentwicklung des Stromnetzes im Ötztal zu schaffen.
Geplante Maßnahmen
Im Rahmen des Projekts ist der Ersatzneubau der bestehenden 110-kV-Schaltanlage als Freiluftschaltanlage vorgesehen. Zusätzlich wird ein neuer 110-kV-Abzweig errichtet. Dieser ermöglicht künftig den Anschluss der neuen 110-kV-Leitung zwischen dem Umspannwerk Ötztal und dem Umspannwerk Sölden.
Darüber hinaus wird ein neues Betriebsgebäude errichtet, in dem die Schutz- und Leittechnik für den 110-kV-Bereich untergebracht wird. Auch die bestehende 25(30)-kV-Schaltanlage wird durch eine neue gasisolierte Schaltanlage ersetzt.
Nutzen für die Region
Mit der Modernisierung des Umspannwerks wird eine wichtige Grundlage für eine langfristig leistungsfähige Netzinfrastruktur im Ötztal geschaffen. Das Projekt selbst erhöht die verfügbaren Netzanschlusskapazitäten nicht unmittelbar. Es schafft jedoch die technischen Voraussetzungen, um im Zuge des geplanten Ersatzneubaus der 110-kV-Leitung Ötztal-Sölden künftig auch das zweite Leitungssystem anzuschließen.
Damit ist die Erneuerung des Umspannwerks ein wichtiger Baustein für die zukünftige Entwicklung des Stromnetzes im Ötztal.
Projektstatus
Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungsphase. Die Inbetriebnahme der erneuerten Anlagen ist nach aktuellem Planungsstand für 2031 vorgesehen.